Schönheitsreparaturen.

Eins der häufigsten Themen der Immobilienwirtschaft ist das Thema „Schönheitsreparaturen“ , ab wann muss der Mieter dafür aufkommen , ab wann fällt es in den Zuständigkeitsbereich des Vermieters. Der Bundesgerichtshof  ab an, dass in über 75 – 80 % der Mietverträge unzulässige Klauseln enthalten sind, daher sei es schwer dies rechtlich festzuhalten. Sind die Bestimmungen unzulässig, können Mieter auf Schönheitsreparaturen und Endrenovierungen bei Auszug verzichten. Kein Vermieter hätte eine rechtliche Handhabe. Für in der Vergangenheit verrichtete Arbeiten, können Mieter sogar einen Geldersatz vom früheren Vermieter verlangen. Experten warnen davor leichtfertig einen Zivilprozess anzustrengen, und lieber auf eine Reparatur zu verzichten. Die Rechtsprechung sei sehr zersplittert.

Experten fassen die Schönheitsreparatur unter den Punkten zusammen,

„ Mieter seien verpflichtet, während oder spätestens beim Ende des Mietverhältnisses die Spuren seines „vertragsgemäßen Gebrauches‘‘ der Wohnung zu beseitigen. Darunter fallen nach gängiger Auffassung Maler- und Tapezierarbeiten. ‘‘

Darüber hinausgehende Arbeiten müssen nicht erledigt werden. Anspruch auf Ersatz haben Vermieter nur dann, wenn die Schäden über die „vertragsgemäßen Gebrauch ‘‘ und die daraus folgende übliche Abnutzung entstehen. Hierrunter fallen beispielsweise Brandlöscher im Teppich oder abgeplatzte Badezimmerfliesen.

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